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yvonne Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.06.2006 Beiträge: 2101 Wohnort: Nds.
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Verfasst am: 28.09.2011, 19:54 Titel: Tierschutz bei Nutztieren |
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Hallo zusammen,
am 04. Oktober ist Welttierschutztag und das möchte ich zum Anlass nehmen um den einen oder anderen auf etwas aufmerksam zu machen.
Tierschutz - da denken die meisten an Haustiere, die in Not sind und für die man etwas tun muss. Und es gibt hier so einige, die bereits in dieser Hinsicht Tieren helfen und das ist toll!
Aber nicht nur Haustiere, auch die sogenannten Nutztiere brauchen Hilfe, das wissen leider viel zu wenige. In den letzten 2 Jahren habe ich zum Thema Tierschutz ind er Nutztierhaltung viel gelesen. Obwohl ich schon länger im Tierschutz aktiv bin habe ich Dinge erfahren, von denen ich bisher nichts oder kaum etwas wusste. Kaum ein Verbraucher weiß, wie es in Massentierhaltungen zugeht, wie die Tiere den Ställen angepasst werden und nicht die Ställe den Tieren. Wie Hühner, Puten und Schweine in vielzu engen Ställen ohne Beschäftigungsmöglichkeiten gehalten werden und sich aus Langeweile oder Stress gegenseitig verstümmeln. Wie auf immer mehr Profit (in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Fleisch ansetzen) gezüchtet wird und dabei die Gesundheit der Tiere auf der Strecke bleibt.
Wer sich darüber informieren möchte, der sollte einmal auf diese HP's gehen:
www.animals-angels.de (Achtung - die Beiträge sind teilweise nichts für schwache Nerven!)
www.tierschutzbund.de/du_und_das_tier_sonderdrucke.html
Wenn die Politik schon nicht dagegen angeht, dann muss das eben der Verbraucher tun! Jeder einzelne kann ein Zeichen setzen!
Wir haben uns bereits Anfang des Jahres dazu entschlossen, alle Lebensmittel, an denen Tiere direkt (Eier, Fisch, Fleisch, Milch, Wurst...) oder indirekt (Käse, Joghurt, Butter...) beteiligt sind, nur noch als Bio-Ware zu kaufen. In der ökologischen Landwirtschaft ist zum Beispiel die Schwanzamputation bei Ferkeln, die in der Massentierhaltung an der Tagesordnung ist, verboten. Außerdem steht den Tieren mehr Platz zu als in der konventionellen Landwirtschaft (siehe auch http://www.bioland.de/wissen/biotiere/rind.html, http://www.boelw.de/biofrage_11.html).
Nach nun bereits einigen Monaten Erfahrung kann ich sagen: Bio-Produkte sind gar nicht soo viel teurer. Man muss ja nicht gleich zum Bioladen rennen. Viele Supermärkte bieten bereits Bioprodukte an. Die Auswahl ist nicht so groß wie sonst, aber muss man wirklich zwischen 30 Sorten Wurst die Qual der Wahl haben? Bis auf Fleisch können wir alle Bio-Produkte im Supermarkt kaufen und zahlen etwa 20 - 25% mehr als sonst. Das finde ich völlig okay.
Fleisch wird in den meisten Supermärkten aber noch nicht angeboten, allenfalls findet man hin und wieder Bio-Hackfleisch. Doch Edeka geht nun mit gutemBeispiel voran und hat ein Biofleisch-Sortiment eingeführt. Biofleisch ist allerdings wesentlich teurer, etwa das 2 - 3fache muss man rechnen, selbst im Supermarkt. Wir haben uns aber nun mal aus Tierschutzgründen für Bio entschieden und kaufen daher konsequenterweise auch Biofleisch. Auch die Frettchen bekommen nur noch Biofleisch und haben sich problemlos umgestellt.
In diesem Sinne
Grüße
Yvonne _________________
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