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Ninchen Frettchen-Fan

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.06.2007 Beiträge: 298 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 24.07.2009, 13:57 Titel: Wie war Eure erste Begegnung mit Frettchen |
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Ich dachte,das wäre doch mal ein Thema,
was sich lohnt niedergeschrieben zu werden.
Jeder von uns hat ja seine eigenen Erfahrungen gemacht
Wie ihr zum Frettchenwahn gekommen seit haben wir ja meistens schon in der Mitgliedervorstellung beschrieben.
Aber wie die erste Begegnung war und wie ihr es empfunden habt...
Vor allem wie es war als ihr zum ersten Mal ein Frettchen im Arm hattet.
Also meine erste Live Begegnung
fand (leider) in einem Tierfachgeschäft in Hamburg Farmsen 2005 statt.
Sie hatten da 2 kleine Rüden,ca. 15 Wochen alt in einer Voliere.
Ich sah sie mir vorerst nur an und da kam die Verkäuferin auf mich zu und fragte mich,ob ich nicht mal eines auf den Arm nehmen möchte.
Ich war total überrascht und sagte dann ja.
Sie gab mir den dunkleren Iltis Rüden auf den Arm,
warnte mich aber vor dass er gern mal zwicken würde...
Er war so hübsch mit seiner Maske,so süß,neugierig und wollte gleich spielen und zwicken natürlich auch.
Ich empfand es nicht als schlimm,wir hatten zu Hause früher oftmals Katzenwürfe,ich war schlimmeres gewohnt.
Ich dachte auch,mal sehen ob er wirklich so stinkt,wie meine Tante behauptet hatte,die mal ein Fundfrettchen aus dem Müll gerettet hatte.
Ich empfand es aber eher als angenehm,fand es überhaupt nicht schlimm.
Aber das Gefühl,als ich ihn hielt,war echt riesig,
ich hätte fast angefangen zu weinen.
Es war so als ob ich mein passendes Tier gefunden hätte,
klingt vielleicht bekloppt,aber ich kanns nicht besser beschreiben.
War wie Liebe auf den ersten Blick
Als der Kleine wieder in die Voliere kam,
hätte ich ihn am liebsten wieder raus geholt und mitgenommen.
Auf dem Weg nach Hause,
dachte ich berauscht über diese Begegnung der Frettchen Art nach.
Ich brauchte noch Stunden bis ich wieder etwas runter kam.
Von da an war klar,das ish irgendwann auch mal einigen Frettchen ein gutes Zuhause geben werde.
Einige Tage später schaute ich nochmal in den Laden.
Aber der Lütte war leider nicht mehr da.
Die Voliere stand leer.  |
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LadyLuna Frettchen-Fan

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.06.2007 Beiträge: 336 Wohnort: Stralsund
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Verfasst am: 25.07.2009, 22:13 Titel: |
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Hallo. Das 1. Mal erfuhr ich als Kind durch eine Tierzeitschrift für Kinder durch Frettchen. Als Kind wollte ich unbedingt ein Frettchen haben. Aber damals wollte ich auch Vögel, Mäuse, Katzen, Hunde ... Durch ein Kumpel bin ich dann wieder auf die Idee mit den Frettchen gekommen.
Meine 1. Begegnung mit Frettchen war dann auf der HanseSail bei einem Frettchenzirkus. Da durfte man den Tieren bei Kunststückchen zusehen und die Kinder durften sie sogar streicheln.
Meine 1. richtige Begegnung (also mit Anfassen und dran riechen) war dann, als ich meinen Rüden Mephisto von der Züchterin abholte. Am Anfang war ich von dem Gestank geschockt. Sie erklärte mir aber, dass es nicht so schlimm wäre, wenn ich nur 2 Tiere haben würde und nicht wie sie soviele.
Ich sah die Tiere herumwusseln und man klärte mich gleich auf, dass es besser wäre Schuhe in deren Umgebung anzuziehen wegen dem heftigen Zwicken. (Heutzutage renne ich bei meinen beiden Wussels sogar barfuss rum ^^.) Tja und dann wurde mir Mephie auch noch in den Arm gelegt. Sein Fell fühlte sich so strupig an, so ganz anders als ich es durch Katzen gewöhnt war.
Damals als ich mit der Züchterin Kontakt aufnahm, sagte sie mir zu, dass er ein ganz lieber und ruhiger wäre. Aber nun wo ich ihn holen sollte, meinte sie, er sei der schlimmste aus dem Wurf. Total bissig und quirlig. Der Besitzer, der ihn zuerst haben wollte, hatte sich angemeldet, aber war nie erschienen. Daher bekam ich ihn auch nur alleine mit.
Hmm...für mich war der 1. Kontakt ein Schock. Aber damals sind wir weit gefahren um ihn abzuholen und um weder die Züchterin noch meinen Freund zu verärgern, nahm ich ihn einfach mit obwohl ich innerlich sehr unsicher war.
Die erste Zeit war auch nicht wirklich leicht. Er war so sehr quirlig, kaum zu bremsen und biss ständig zu, bei jedem bisschen. Zum Glück wusste ich damals nicht, dass die seltsamen Laute aus seinem Maul, ein Fauchen sein sollte.
Aber ich habe nicht aufgegeben und nach 1 Monat wurde ich belohnt. Er biss kaum noch. Jetzt beisst er extrem selten zu und das eigentlich auch nur bei Fremden um seine Grenzen auszutesten. Ich habe ihn richtig lieb gewonnen und irgendwas habe ich wohl doch richtig gemacht, wenn ich nur wüsste, was ^^.
Leider musste ich aber feststellen, dass Bücher und Filme bei weitem einen mögl. neuen Frettchenbesitzer nicht annähernd auf das vorbereiten können, was so ein Frettchen wirklich bedeutet. Denn wenn ich ehrlich bin, ich würde dieses Wagnis nicht nochmal eingehen wollen. Aber missen möchte ich die beiden auch nicht. Dafür liebe ich sie zu sehr.
Eine Arbeitskollegin spielte auch oft mit den Gedanken sich Frettchen zuzulegen. Ich habe ihr dann 2 Frettchenzeitschriften gezeigt, wo sie gesehen hat, dass es nicht einfach ist. Nun kommt sie wohl nächste Woche mal zur Schnupperstunde bei mir vorbei um die beiden in Aktion erleben zu können. Aber sie gibt selber zu, dass sie wohl nun doch keine mehr möchte da sie zu viel Arbeit bedeuten.
Lg LaLu _________________ Das mir das Tier das Liebste,
sagst du, Oh Mensch, sei Sünde?
Das Tier blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde! |
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Kristina Frettchen-Liebhaber

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2006 Beiträge: 193 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 16.08.2009, 05:39 Titel: |
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Bei uns hat es damit angefangen, dass unsere Tochter ein Haustier haben wollte. Jahrelang haben wir das konsequent abgelehnt, haben irgendwann sogar zwei Furbys (teure Elektronik in Kunstfell gehüllt) angeschafft, der Spaß hat sich leider nur allzu schnell erschöpft. Es sollte ein lebendes Wesen mit Fell sein. Also ging die Diskussion von Neuem los. Maus, Hamster, Meerschwein und Kaninchen haben zwar Fell, sind aber recht langweilig. Fressen, Rumsitzen und Schlafen bestimmen ihren Alltag, eigentlich kann man sie nur streicheln. Die Vorstellung mit einem Hund bei jedem Wetter regelmäßig raus zu müssen war mir ein Greuel und Katzen sollten besser auf dem Dorf leben, wo sie mehr draußen als drinnen sind. Eine Kollegin hatte ein Frettchen und hat öfter mal erzählt, was der so macht, das hat mein Interesse geweckt. Ein Tier das ein Leben lang spielt und neugierig am Leben teilnimmt war mir bislang unbekannt. Also habe ich angefangen im Internet zu recherchieren, habe ein Fachbuch gekauft und mit meiner Tochter sehr intensiv darüber diskutiert. Irgendwann war klar: 2 Frettchen oder gar kein Haustier. So gingen noch mal etwa 2 Jahre ins Land. Schließlich hab ich gesagt, wenn sie nach dem Schulwechsel aufs Gymnasium leistungsmäßig gut klarkommt und noch genug Zeit für so aufwändige Haustiere hat werden wir Frettchen anschaffen. Die Noten waren sogar noch besser, als an der Grundschule und damit war unser Schicksal besiegelt.
Klar war, dass wir Abgabefrettchen nehmen werden und kurz vor Weihnachten war dann auch ein Pärchen im Internet. Wir sind zu einem Frettchentreffen vom FCB gegangen, um die Beiden anzusehen. Weiß war so gar nicht der Wunsch meiner Tochter, doch als Merle (weiß) und Drops (Iltis) das erste Mal auf ihr rumgeklettert sind konnte sie nicht anders, als sie sofort ins Herz schließen. Genau die Beiden wollte sie haben. Ich übrigens auch. Den Geruch fanden wir gar nicht schlimm, meine Mutti beschreibt ihn heute noch als honigartig, manchmal müffeln sie etwas strenger.
Ich erinnere mich noch daran, dass ich überrascht war, wie struppig sich ihr Fell anfühlt, ich hatte mir das viel weicher vorgestellt.
Gleich mitnehmen ging nicht, ich musste erst noch den Käfig für die Nacht für sie bauen, eine Woche später wurden sie uns dann aber gebracht und unser Zuhause für gut befunden. Glücklicherweise konnte ich den FCB davon überzeugen, dass es sich nicht um ein tierisches Weihnachtsgeschenk handelt, sondern wir uns schon lange auf diesen Moment vorbereitet haben.
Vom ersten Tag an waren sie keine Haustiere, sondern Familienmitglieder, die keiner mehr missen möchte, seit einem Jahr sind sie zu dritt. |
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